Häufige Fragen

Yvonne Janas FOTODESIGN Stuttgart

Wer beauftragt den Kindergarten- oder Schulfotograf?

Das ist unterschiedlich. Dass ein Fotograf kommen soll/darf, wird in der Regel von der Einrichtungsleitung und dem Elternbeirat gemeinsam besprochen. Meist wählt der Elternbeirat den Fotograf aus und übernimmt auch die Beauftragung sowie die Auswahl des Fotoset-Umfangs. Das Abklären des genauen Ablaufs erfolgt dann aber wieder mit dem KiTa-Team/der Schule.


Wann sollte man den Termin vereinbaren?

Die Zeit zwischen Ostern und Sommerferien ist die beliebteste Fotozeit. Termine in dieser Zeit sind schnell ausgebucht. Wer dazu noch spezielle Tage im Sinn hat, sollte sich spätestens im Herbst/Winter des Vorjahres melden. Einzelne Termine oder Termine ab September sind oft auch noch kurzfristig vier Wochen vorher zu haben.

 

Wie viel Zeit muss man einplanen? Reicht ein Fototag aus?

Bei Einrichtungen bis etwa 120 Kinder (im Kindergarten) oder Schulen bis ca. 18 Schulklassen reicht ein Fototag in der Regel aus.

 

Wer informiert die Eltern?

Ich sende gerne vor dem Fototermin einen Infoaushang für die Eltern an die KiTa, der dann im Eingangsbereich oder am Infobrett an den Fototermin erinnert. Viele Einrichtungen haben aber zusätzlich noch andere Infokanäle und geben den Termin darin zusätzlich bekannt (eMail-Verteiler, Jahresplan etc.).

In Schulen teilt die Lehrerin/der Lehrer ihren/seinen Schülern i.d.R. einfach mit, an welchem Tag die Fotos gemacht werden.

 

Mit wie vielen Leuten kommt der Fotograf und benötigt er Hilfe?

Ich persönlich arbeite alleine und benötige auch keine weitere Hilfe, wohl aber einen Ansprechpartner in der KiTa, der mir zum Beispiel sagt, wer die internen Geschwister sind, damit diese auch mal zusammen fotografiert werden und der über Extrawünsche der Eltern informiert ist. In Schulen erhalte ich i.d.R. einen Ablaufplan und hole die jeweils nächste Klasse in ihrem Zimmer zum Termin ab.

 

Wie läuft ein Fototermin im Kindergarten ab?

Der Ablauf des Fototermins ist unterschiedlich, da er idealer weise an den regulären Tagesablauf in der KiTa angepasst wird. Gerne stelle ich mich zu Beginn den Kindern vor, zum Beispiel im Rahmen eines Morgenkreises. Dann ist schon das Eis gebrochen und die Gruppen-und Einzelfotos entstehen im Anschluss möglichst spielerisch. Beim morgendlichen Fototermin sind in der Regel keine Eltern dabei. In Kindergärten besteht aber oft der Wunsch, auch Geschwisterfotos mit Kindern machen zu lassen, die noch nicht in der KiTa oder bereits in der Schule sind. Dazu kann zusätzlich eine Geschwisterfotozeit vereinbart werden, zu der dann die Eltern mit ihren anderen Kindern kommen können. Meist ist dies um die Abholzeit herum sinnvoll.

 

In welchem Raum wird fotografiert?

Ich fotografiere am liebsten draußen im Garten der Einrichtung, den die Kinder gut kennen und wo sie sich wohl fühlen. Welche Stelle im Garten sich anbietet, entscheide ich spontan vor Ort, dies ist vor allem von den Lichtverhältnissen am Fototag anhängig und ändert sich auch im Laufe des Fototages.

Die Fotografie draußen hat neben der größeren Natürlichkeit des Lichts für mich vor allem den Vorteil, dass die Kinder unbefangener sind als in einem Raum mit Blitzanlage.

Wenn es jedoch regnet, lässt es sich manchmal leider nicht vermeiden, drinnen zu fotografieren. Dann bringe ich Fotolampen und einen Hintergrund mit und baue ein richtiges Fotostudio in einem Raum auf. Manche KiTas haben eine Bewegungsbaustelle oder ein Foyer, die sich dafür anbieten. Der Raum sollte wenn möglich mindestens 4x6 Meter groß sein.

 

Werden alle Kinder fotografiert?

Ja, normalerweise schon. Manchmal möchten Eltern nicht, dass ihr Kind fotografiert wird. Die ErzieherInnen/LehrerInnen sind dann darüber informiert und das entsprechende Kind wird natürlich nicht fotografiert.

Sehr selten möchte auch mal ein Kind nicht mitmachen. Das respektiere ich selbstverständlich. Meist haben diese Kinder, wenn man ihnen signalisiert, dass sie nicht mitmachen müssen, am Ende aber doch gar kein Problem mit der Fotografie.

 

Online-Galerie oder fertige Mappen? Was passt für unsere Einrichtung?

Das Online-Angebot, also dass Eltern keine Mappe mehr im Kindergarten/ der Schule erhalten sondern sich ihre Bilder online ansehen, dort direkt bestellen und ihre Bilder nach der Zahlung nach Hause geschickt bekommen, ist im Kommen und hat einige Vorteile, aber auch Nachteile.

Hier kurz die wichtigsten Unterschiede zwischen Online- und Mappenangebot:

Die Fotografie für das Online-Angebot ist komplexer und etwas zeitaufwendiger. Es muss vom KiTa-Team/den Klassenlehrern eine Karte für jedes Kind mit dessen Namen beschriftet werden. Diese Karte muss vor dem entsprechenden Kind fotografiert werden. Vom Kind selber entstehen etwas mehr Bilder als sonst, denn eine Online-Galerie macht nur Sinn, wenn sich mehrere Motive darin befinden und das alles kostet mehr Zeit und damit letztlich auch mehr Geld.

Die Eltern können dann ein/zwei Tage nach dem Termin mittels persönlicher Login-Daten in einer Online-Galerie auf die Fotos ihres Kindes zugreifen, und zwar nur auf die Daten ihres eigenen Kindes sowie auf die Gruppenbilder.

Vorteil: Eltern können aus mehreren Bildern auswählen und genau das bestellen, was sie möchten. Zudem haben sie neben farbigen Motiven auch schwarzweiß und sepia zur Auswahl. Was sie bestellen, wird direkt zu ihnen nach Hause geliefert. Das ist individueller und je nach Bestellgeschwindigkeit schneller als der Mappenservice. Nachteil: Es ist teurer, da pro Auftrag 4,- Euro Versandpauschale dazu kommen und nicht umweltfreundlicher, wie viele denken, da für jede bestellende Familie eine extra Postsendung gepackt und verschickt werden muss. Beim Mappenservice erhalten die Eltern die fertigen Bilder etwa 14 Tage nach dem Fototermin in ihrer Einrichtung und können anhand des fertigen Produkts entscheiden, was sie behalten möchten. Später werden dann die Bilder entsorgt, die nicht genommen wurden. Die Menge des weg geworfenen Materials ist aber deutlich geringer als die Menge des Verpackungsmaterials, das bei den Einzelbestellungen anfällt.

Für die KiTa/Schule ist das Online-Angebot meist eine Erleichterung, da später keine Mappen mehr ausgegeben werden müssen. Ob allerdings das Fotografieren mehrerer Motive in einer Schule beispielsweise Sinn macht oder ob das Gros der Eltern mit Online- Bestellungen klar kommt, muss jede Einrichtung für sich entscheiden.

Was passiert nach dem Fototermin?

Das hängt davon ab, ob der klassische Mappenservice oder ein reines Online-Angebot gewünscht wurde.

 

Wie ist der Ablauf beim klassischen Mappenservice?

Ich wähle von jedem Kind ein oder mehrere Motive aus (je nach vereinbartem Setumfang) und lasse für jedes Kind im Fotolabor ein Fotoset fertigen. Die mit den Fotos bestückten Fotomappen liefere ich ca. 2 Wochen nach dem Fototermin an den Kindergarten/die Schule, sortiert nach Gruppen bzw. Schulklassen.

Die Eltern erhalten die Fotomappen zur Ansicht und entscheiden, ob sie die Mappe kaufen möchten oder nicht.

 

Muss man die Fotos kaufen?

Nein. Die Abnahme steht frei, auch bei Geschwisterfotos. Man kann auch einzelne Fotos aus der Mappe heraus kaufen. Alle Informationen dazu liegen den Mappen bei.

 

Wie erfolgt die Bezahlung?

In Kindergärten übernimmt das Einsammeln des Geldes oft das KiTateam oder der Elternbeirat. Die Kindergarteneltern können die Mappen in der KiTa ansehen, erhalten sie aber erst nach Bezahlung ausgehändigt.

In Schulen genügt es meist, dass die LehrerInnen die Mappen den Schülern austeilen. Zu Hause lesen die Eltern die Mappeninfos und erfahren darin alles Wichtige zum Kauf.

Oft wünschen Schulen und immer häufiger auch KiTas, dass die Eltern einzeln an mich überweisen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach.

 

Kann man weitere Fotos bestellen?

Ja, nach Abnahme der Mappe können Eltern bei mir weitere Fotos in gängigen Formaten oder auch eine Foto-CD bzw. die Dateien über einen Download-Link bestellen. Infos dazu liegen jeder Mappe bei.

 

Entstehen für die Einrichtung oder die Eltern außer der Mappe weitere Kosten?

Nein, die Fotomappen sind so kalkuliert, dass keine weiteren Kosten wie z.B. Anfahrt anfallen.

 

Wie funktioniert das Online-Angebot?

Die Eltern erhalten nach dem Fototermin eine Karte mit Login-Daten zu einer Fotogalerie. Die Eltern können dort die Bilder ihres Kindes sehen und Fotosets, einzelne Fotos oder auch die Dateien bestellen. Die Eltern haben dabei nur Zugriff auf Bilder ihres eigenen Kindes sowie auf die Gruppenaufnahmen. Damit das garantiert ist, ist wichtig, dass die Kinder richtig zugeordnet werden. Am Fototag fotografiere ich vor dem jeweiligen Kind seine persönliche Login-Karte. Im Idealfall wird diese vom Kitateam mit dem Namen des Kindes beschriftet, damit am Schluss auch wirklich die richtige Karte bei der richtigen Familie zu Hause ankommt. Auch bei den Gruppenfotos ist eine Zuordnung wichtig, weshalb man nicht ganz durcheinander sondern nach Gruppen sortiert fotografieren muss. Aber das tue ich i.d.R. beim klassischen Angebot auch.

 

Und was ist mit der bunten Fotomappe?

Die ist beim klassischen Mappenangebot im Preis enthalten und automatisch dabei. Beim Online-Angebot entfällt sie. Eltern können aber über mich direkt eine Mappe beziehen.

 

Warum sind die Preise der Schulpreisliste im klassischen Angebot niedriger?

Kindergärten haben oft bis zu hundert Kinder, Schulen meist deutlich mehr als zweihundert Schüler. In gleicher Zeit lassen sich mehr Kinder einer Schule als Kindergartenkinder fotografieren. Dies führt zu günstigeren Preisen bei den Schulsets.

 

Wie sieht es mit Bildrechten aus?

Die Fotos sind für den privaten Gebrauch der Familien bestimmt. Weder habe ich das Recht, sie unerlaubt anderweitig zu nutzen, noch dürfen Eltern die Fotos unerlaubt veröffentlichen oder verkaufen.

Wer nach dem Kauf der Mappe eine Foto-CD oder die Dateien zum Download bei mir erwirbt, erhält die Motive seines Kindes als jpeg in Originalauflösung und kann diese zum privaten Gebrauch uneingeschränkt nutzen, beispielsweise für seine Fotobücher, seine Familienhomepage oder um weitere Fotoabzüge damit zu erstellen.

 

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